Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Monat: Juli 2019 Seite 2 von 6

Seelsorger und Bornhofen-Botschafter: 7 Fragen an Pater Eryk

4 Franziskaner leben noch im Kloster Bornhofen am rechten Rheinufer. Und nur einer von ihnen kann sich wirklich um die Anlage aus dem 17. Jahrhundert kümmern: Pater Eryk. Der tiefgläubige Pole ist Theologe, Psychologe, Wallfahrts-Manager, Hausverwalter und Kloster-Botschafter in einer Person, und er liebt es. 7 Fragen an einen Seelsorger mit großem Mittelrhein-Herzen.

Pater Eryk lebt seit 20 Jahren im Kloster Bornhofen.

Du stammst aus Polen. Was hat dich an den Mittelrhein und ins Kloster Bornhofen geführt?

Ich gehöre dem Franziskanerorden an, einem der größten Orden der Welt. Vor 20 Jahren hat uns – die Polnische Franziskanische Provinz Krakau – die Deutsche Franziskanische Provinz gebeten, das Wallfahrtskloster Bornhofen zu übernehmen. Mein Provinzial hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, in Deutschland als Seelsorger tätig zu sein. Ich habe seinen Vorschlang angenommen und bin heute froh, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Wie viele Mönche leben noch im Kloster?

Wir sind keine Mönche, wir sind Franziskaner. Zurzeit leben wir in unserer Gemeinschaft zu viert. Drei Patres sind in der Pfarrei St. Elisabeth von Schönau tätig und ich in der Wallfahrtsstätte Bornhofen.

In Deutschland schwindet das Interesse am Klosterleben, und die Wallfahrten gehen deutlich zurück. Es fehlt überall an Nachwuchs. Ist das in Polen anders?

In Polen hat sich in letzten Jahren viel geändert. Als ich im Priesterseminar vor 25 Jahren war, sind wir 75 Studenten gewesen. Heute sind es nur noch 20. Aber Gott sei Dank, wir haben Nachwuchs.

Was tust du, damit euer Kloster attraktiv für Besucher bleibt?

Was ich tue? Ich bete und faste für unsere Besucher. Auch frage ich Gott, wie ich unsere Wallfahrtsstätte attraktiver für die Menschen machen soll, damit sie die christliche Botschaft verstehen und annehmen können. Ich versuche, durch verschiedene Projekte unseren Wallfahrtsort zugänglicher, offener und menschlicher zu machen. Deshalb habe ich angefangen, mit Symbolen zu arbeiten. Vor einem Jahr habe ich mit meinen Mitbrüdern ein Jahr des Wassers ausgerufen. Auf dem Marienplatz hinter der Pilgerhalle haben wir einen Springbrunnen, einen Wasserspender und 9 Banner mit Informationen über unser wichtigstes Lebenselixier „Wasser“ aufgestellt. Beispielsweise zu den Themen Wirtschaft, Biologie, Aphorismen und die größten Weltreligionen. 11.000 kleine Flaschen mit Osterwasser wurden von unseren Besuchern mitgenommen. Ein großartiges Ergebnis.

In diesem Jahr haben wir – es ist ein Team – das Jahr des Weines, unser Marienplatz hat sich in einen Weingarten verwandelt. Alle Sinne der Besucher sind angesprochen. Riechen, Tasten, Sehen, Fühlen und Schmecken. Als besonderes Angebot gibt es eine Weinmeditation mit tollen Texten von Herrn Kalle Grundmann und natürlich gutem Wein aus dem Kloster St. Hildegard aus Eibingen. Nächstes Jahr wollen wir „ein Jahr des Apfels“ und in zwei Jahren „ein Jahr der Schokolade“ ausrufen.

Täglich in der Adventszeit vom 1. Dezember bis zum 23. Dezember bieten wir Adventsgedanken und Liedtexte in großen Lettern auf der Wand der Wallfahrtskirche an. Auch der vielbeachtete beleuchtete Kloster-Adventskalender ist eine schöne Vorbereitung auf die Weihnachtszeit.

In der Fastenzeit laden wir an allen Sonntagen um 14.30 Uhr zu einer Fastenmeditation ein. In diesem Jahr haben wir das Thema „Zeit“ aufgegriffen, und 2020 möchten wir unsere Meditationen der Problematik „Versöhnung“ widmen.

Du bist an deiner Ordenstracht überall zu erkennen und dadurch eigentlich immer im Einsatz. Wie oft kommt es vor, dass du im Ort oder im Kloster von Besuchern angesprochen wirst?

In meiner Kutte gehe ich sehr gern und fühle mich dabei immer sehr wohl. Oft sprechen mich Menschen an und haben viele Fragen. Sie wissen genau, wer ich bin. Einerseits „ein Gottesmann“ und andererseits ein ganz fremder Mensch, der ein offenes Ohr hat. Ich mag Menschen, und das spüren sie. Es ist für mich eine große Gnade Gottes, für andere Menschen da zu sein, besonders für die Menschen, die auf der Suche sind.

Wie erholst du dich von deiner Dauer-Präsenz? Gibt es Urlaube in Zivil?

Kein Problem. Ich ziehe meine Kutte aus, wenn das nötig ist. Heute früh musste ich einen Einkauf für unsere Gemeinschaft machen und bin schnell ins Lidl-Geschäft gefahren. Es ist unglaublich, dass so wenige Menschen mich erkannt haben – das ist die „Uniform“. Einen Mann habe ich begrüßt, und er war erstaunt, dass ich ohne meine Kutte unterwegs war. Ich habe ihm erklärt, dass ich schnell meine Einkäufe machen muss, denn wenn ich die Kutte anhabe, sprechen mich viele Menschen an. Ohne Kutte in diesem Fall, bin ich „unsichtbar“ als Pater Eryk.

2029 ist die Bundesgartenschau im Mittelrheintal. Was ist deine Vision für das Buga-Jahr? Wie soll das Kloster in 10 Jahren aussehen?

Das Kloster Bornhofen soll während der Buga 29 das geistliche Zentrum im Mittelrhein bilden. Dazu sollen der weiträumige Klostergarten und der Antoniusgarten genutzt werden. In Planung sind „Orte der Stille“, ökumenische Andachten und Gottesdienste sollen angeboten werden. Der Marienplatz wird sich in einen Garten der schönsten Blumen der Welt verwandeln, – wie im Paradies – und dazu benötigten wir ein Schiebedach über den Platz.

Schlussredaktion: Natascha Meyer, Boppard

Zuletzt in der Reihe „7 Fragen an …“ erschienen

Robert Wurm (Ex-Manager und Winzer in Lorch) – Marcus Schwarze (Journalist, Digitalberater und Buga-Blogger) – Tristan Storek (Düsseldorfer Jungwinzer und Techniktalent in Steeg) – Andreas Nick (Lehrer, Kommunalpolitiker und Hostel-Besitzer in Bad Salzig) – Jean-Michel Malgouyres (französischer Küchenchef in Rüdesheim) – Natascha Meyer (Kanzlei-Managerin, Lektorin und Boppard-Botschafterin) – Heiner Monheim (Verkehrsforscher und Bahnlärm-Bekämpfer) – Carolin Weiler (Winzerin und „FAZ“-Liebling aus Lorch) – Petra Bückner (Tourismuschefin in Lahnstein) – Michael Stein(Kommunalpolitiker aus Bingen) – Falko Hönisch (Opernsänger und Bürgermeisterkandidat in St. Goar) – Kathrin Büschenfeld (Apothekerin in Lorch) – Dieter Stein (IT-Manager und Konzertveranstalter aus St. Goar) – Peter Henrich (Archäologe in Koblenz) – Martin Bredenbeck (Geschäftsführer des Rheinischen Vereins) – Markus Patschke (Energieberater in Bacharach) – Ulrich Lautenschläger (Konzertveranstalter auf der Loreley) – Ivo Reßler (Bürgermeister-Kandidat in Lorch) – Jean-Marc Petit (Hausbesitzer und Denkmalpfleger in Bacharach) – Anne Kauer (Winzerin in Bacharach) – Gerd Benner (Manager und Hobby-Köhler aus Boppard) – Markus Kramb (Metzger aus St. Goar) – Mary-Ann Gellner (Hauptkommissarin der Wasserschutzpolizei St. Goar)Ilka Heinzen (Einzelhändlerin und Stadträtin in Bingen)Jan Bolland (Hotel-Investor in Bingen)

Termine des Tages

Bacharach – 29. Mittelrheinpokal / Pétanque-Tunier – 28. Juli, 9 Uhr. VG Rhein-Nahe

Festung Ehrenbreitstein – „Gauklerfest(ung) 2019“ – 28. Juli, ab 11 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Bingen – Sommerfest im Weingut Riffel – 28. Juli, 14 Uhr  weingut-riffel.de

Lahnstein – Lahnsteiner Burgspiele – 28 Juli, 15 Uhr. lahnstein.de

Boppard – Hoffest Engels-Weiler – 28. Juli, ab 15 Uhr. boppard.de

Bacharach – „Bacharach und Winand von Steeg“ / Stadtführung mit Horst Maurer – 28. Juli, 15 Uhr. VG Rhein-Nahe

Bad Salzig – „Picknick & Swing im Park“ – 28. Juli, 15 Uhr 30. boppard.de

Foto des Tages

 

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Blick vom Turm der Marksburg in Braubach am Mittelrhein #marksburgschänk #marksburg #mittelrhein #braubach #ritteressen #hochzeit #location #unesco #welterbe

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Millionen für Stolzenfels und ein Instagramer für Burg Klopp

Schloss Stolzenfels ist gerade Thema in überregionalen  Medien. Die Deutsche Presse-Agentur hat sich dort über aktuelle Sanierungsarbeiten informiert; ihr Artikel erscheint u.a. in der „Süddeutschen Zeitung“. Das Land Rheinland-Pfalz steckt in den einstigen Sommersitz des Königs von Preußen insgesant 24,76 Millionen Euro. Auch auf Stolzenfels macht der Klimawandel Probleme: Die Bäume im Park leiden unter Trockenheit und am Dachschiefer bilden sich Risse. sueddeutsche.de

Campen mit Blick auf Burg Stolzenfels: Wohnmobilhafen "Im Kränchen" in Lahnstein. Foto: Matthias Hamm

Campen mit Blick auf Burg Stolzenfels: Wohnmobilhafen „Im Kränchen“ in Lahnstein. Foto: Matthias Hamm / Stadt Lahnstein

Ein Instagramer für Burg Klopp

Die Binger SPD will Sebastian Hamann zum städtischen Beigeordneten machen. Falls die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP zustande kommt, soll Hamann einer der Stellvertreter von Oberbürgermeister Thomas Feser werden. In der eher betulichen Binger Verwaltungsszene gilt Hamann als kreativer Kopf und Social-Media-Experte. Er hat sich dafür eingesetzt, dass sich die Stadt auf Instagram präsentiert und postet dort selber mit großem Einsatz selbst. OB Feser dagegen meidet die digitalen Netzwerke. Über Fesers Zukunft entscheidet nicht die neue Stadtratsmehrheit, sondern eine Urwahl am 1o. November. Allgemeine Zeitung, Instagram (Sebastian Hamann)

Die Lurelei hört auf

In Bacharach schließt das Café Lurelei von Manuaela „Mani“ Dobroschke. Auf Facebook ist von Schwierigkeiten mit den Vermietern die Rede; Ende Juli sei darum Schluss. Mani will sich künftig auf Ferienwohnungen im Bacharacher Höhenort Henschhausen konzentrieren. Die diplomierte Landaschaftsarchitektin ist eine der prägenden Figuren im Bacharacher Einzelhandel. Sie führte viele Jahre lang ihr Einrichtungs- und Deko-Geschäft „Terracottage“, ehe sie das Café der Familie Stiehl in der Oberstraße übernahm. Dort konnte sie ihre Vorstellungen von anspruchsvoller Innenarchitektur nur teilweise verwirklichen. Den hinteren Teil des Lokals richtete sie in ihrem eigenen Stil ein, der eigentliche Gastraum blieb zweckmäßig-unspektakulär. Facebook

So schnell kassieren die Preußen nicht

Das Land Rheinland-Pfalz hat nicht vor, dem Prinzen von Preußen eine Abfindung für Burg Rheinfels zu zahlen. Der sogenannte „Chef des Haus Hohenzollern“ hält trotz einer gegenteiligen Entscheidung des Landegerichts Koblenz an angeblichen Besitzansprüchen aus dem Jahre 1924 fest, will weiter klagen und spekuliert offenbar auf einen lukrativen Vergleich. Dem erteilte das zuständige Wissenschaftsministerium in Mainz gestern eine Absage: „Angesichts der klaren Entscheidung des Landgerichts Koblenz sehen wir derzeit keinen Anlass zur Durchführung von Vergleichsverhandlungen“, zitiert die „RZ“ Ministeriumssprecher Markus Nöhl. Das Landgericht hatte festgestellt, dass sich Burg Rheinfels nach wie vor im Eigentum der Stadt St. Goar ist befindet und Georg Friedrich Prinz von Preußen nicht der Rechtsnachfolger des vorherigen Besitzers ist.  Rhein-Zeitung

Mittelrheinerin des Tages: Tasmin Fetz

Die 2018 gewählte „Loreley“ ist Thema in der „Rheinischen Post“ (RP) aus Düsseldorf. Die Zeitung empfiehlt das Weltebe-Tal als Ausflugsziel, hat sich auf dem Mittelrhein-Felsen Nr. 1 umgesehen und sich dort mit Tasmin getroffen. Im Artikel wirbt die amtierende Loreley nebenbei auch für ihr Heimatdorf Dörscheid: „Ich bin heimatverbunden, deshalb pendle ich auch jeden Tag. Ich finde es hier wunderschön und kann mir auch nicht vorstellen, in einer Großstadt zu leben.“ Rheinische Post

Zahl des Tages

40.000 Festmeter Fichte hat das Forstamt Rüdesheim in diesem Jahr schon abgeholzt. Der Nadelbaum leidet besonders stark unter dem Klimawandel; er kommt mit dem Wassermangel nicht zurecht und fällt dem Borkenkäfer zum Opfer. Wesentlich robuster sind Eichen und Douglasien. Wiesbadener Kurier

Werbung: Phil Colins kommt nicht auf die Loreley

Aber True Collins auf die Open-Air-Bühne gegenüber: Am Samstag, dem 10. August, spielt die Cover-Band bei den Maria Ruh Classix hoch über dem Rheintal. Karten gibt’s im Online-Shop von Schloss Rheinfels

Im Juni war True Collins auf der Kieler Woche zu sehen. Hier eine Kostprobe:

Termine des Tages

Bacharach – 29. Mittelrheinpokal / Pétanque-Tunier – 27. Juli, 10 Uhr. VG Rhein-Nahe

Festung Ehrenbreitstein – „Gauklerfest(ung) 2019“ – 27. Juli, ab 11 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Loreley – Weinterrassen-Wanderung – 27. Juli, 14 Uhr. loreley-touristik.de

Boppard – Hoffest Engels-Weiler – 27. Juli, ab 15 Uhr. boppard.de

Rüdesheim – Waldromantik-Wanderung im Ostein’schen Park – 27. Juli, 15 Uhr. ruedesheim.de

Bingen – „4 Mal Genuss am Fluss“ / Weinprobe mit 28 Weingütern – 27. Juli, ab 16 Uhr. bingen.de

Bingen – Sommerfest im Weingut Riffel – 27. Juli, 1o Uhr (Wanderung) / ab 17 Uhr. weingut-riffel.de

Bingen – The Johnny Cash Show / Open-Air-Konzert im Park am Mäuseturm – 27. Juli, 20 Uhr. bingen.de

Bingen – Nuria Rial und „Les Cornets Noirs“ / „Rheinvokal“-Konzert – 27. Juli, 20 Uhr. bingen.de

Lahnstein – Lahnsteiner Burgspiele – 27 Juli, 20 Uhr. lahnstein.de

Foto des Tages

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Die Preußen auf Beutezug und die FAZ auf Rheinreise

Der Streit um Burg Rheinfels ist noch nicht ausgestanden. Laut Deutscher Presse-Agentur will Georg Friedrich Prinz von Preußen weiterhin als Eigentümer eingetragen werden. Seine Anwälte haben gegen das Urteil des Landgerichts Koblenz Berufung eingelegt, das eine Erbfolge der Hohenzollern ausgeschlossen und die Rechte der Stadt St. Goar bestätigt hatte. Vermutlich geht es dem Prinzen weniger um die alte Burg als um den schnellen Euro. Er weiß, dass die Stadt und Schlosshotel-Pächter Gerd Ripp nichts in die Rheinfels investieren können, so lange der Rechtsstreit andauert. Darum spekuliert er offensichtlich auf eine Abfindung. Man stehe “ jederzeit für Vergleichsgespräche zur Verfügung“, zitieren Medien seinen Anwalt. Eine ähnliche Strategie verfolgt man in Brandenburg. Dort beansprucht der Kaiser-Nachfahre u. a. ein Wohnrecht im Potsdamer Schloss Cäcilienhof. t-online.de, sueddeutsche.de

Burg Rheinfels gehört der Stadt St. Goar. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier

Burg Rheinfels gehört der Stadt St. Goar. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier

Die „FAZ“ auf Rheinreise

Für den Reiseteil der „Frankfurter Allgemeinen“ ist Autor Volker Mehnert mit dem Zug durchs Mittelrheintal gefahren – rechtsrheinisch von Wiesbaden nach Koblenz und dann auf der linken Rheinstrecke bis nach Mainz. In Bacharach wäre er gerne ausgestiegen („Die mittelalterlichen Stadtmauern und die hübschen Fachwerkhäuser deuten … an, dass sich hier das schönste geschlossene Stadtbild im Rheintal befindet“), allerdings findet er auch Negatives. Mehnert sieht einige Orte durch Campingplätze verschandelt und wundert sich über den Zustand mehrerer Bahnhöfe:  „An Haltestellen wie Lorchhausen, Kestert oder Filsen möchte eigentlich niemand aussteigen.“  faz.net (kostenpflichtig)

Rätseln in Rüdesheim

Die Ursache für den Brand des Ponyhofs Ebental bleibt unklar. Laut „Wiesbadener Kurier“ hat sich das Hessische Landeskriminalamt eingeschaltet.  Am Montag soll die Ruine mit einem Spezialgerät untersucht werden. Das Anwesen im Rüdesheimer Stadtteil Aulhausen war am Sonntag in Flammen aufgegangen. Ein Video des Hessischen Rundfunks zeigt das ganze Ausmaß. Wiesbadener Kurierhessenschau.de (Video)

Lahnstein schwitzt und ärgert sich

Die gute Nachricht ist: Wegen der neuerlichen Hitzewelle macht das defitzitäre Lahnsteiner Freibad auch in diesen Sommer viel Umsatz. Allerdings freuen sich die Anwohner nicht ganz so wie Oberbürgermeister Peter Labonte. Weil es am Freibad zu wenige Parkplätze gibt, werden die umliegenden Straßen gnadenlos zugeparkt. Die Stadtverwaltung will jetzt härter durchgreifen und zur Not auch abschleppen lassen. Rhein-Zeitung

(Ehren-)Mittelrheiner des Tages: Jens Burmeister

Der promovierte Chemiker und Autor lebt zwar weit stromabwärts in Leverkusen, macht in seinen Weinbüchern und Krimis aber immer wieder das Welterbe-Tal zum Thema. Gerade hat er einen weiteren Kriminalroman veröffentlicht: „Tödlicher Riesling“. Es geht um eine Sekte auf Burg Stahleck, Orgien und einen Mord am Pfarrer von Boppard. Das Buch gibt u. a. im Laden von Franziskus Weinert in Oberwesel oder in seinem Online-Shop. Franziskus liefert bekanntlich ebenso schnell wie Amazon und zum selben Preis. Außerdem zahlt er Steuern.

 

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Neuer Stoff für Mittelrhein-Krimi-Fans: der neue Kriminalroman „Tödlicher Riesling“ von Jens Burmeister ist eingetroffen. Jetzt im Geschäft und online: https://t1p.de/4ixx Ein toter Pfarrer, ein liebenswerter Ermittler wider Willen und süffiges Lokalkolorit satt. Während die Weinlese am Mittelrhein auf ihren Höhepunkt zusteuert, hat sich auf Burg Stahleck in Bacharach eine Sekte breitgemacht. Ihre Anhänger feiern Orgien und werben aggressiv um neue Jünger. Auch einige Winzer hat sie bereits in ihren Bann gezogen. Jaspal Wöhler, Aromaforscher mit eigenem Weinberg, will sich aus all dem heraushalten. Doch als er den Bopparder Pfarrer tot im Beichtstuhl findet, gerät er mitten hinein in ein Geflecht aus religiösen Wahnvorstellungen, Geldgier und Intrigen… #mittelrhein #mittelrheintal #loreley #instabooks #crimebooks #rlperleben #rheinstagram #rheinsteig #rheinburgenweg #bacharach #krimi #regionalkrimi

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Zahl des Tages

Über 100 Feuerwehrleute waren gestern auf den Rheinhöhen oberhalb von Rhens im Einsatz. Dort brannte ein Ernte-Traktor samt Anhänger. Bei fast 40 Grad Hitze griff das Feuer auf das Getreidefeld über. Am frühen Abend war die Situation unter Kontrolle. Veletzt wurde niemand. Rhein-Zeitung, Facebook (Feuerwehr Koblenz-Arenberg, mit Bildern)

Termine des Tages

Bingen – Sommerfest im Weingut Riffel – 26,. Juli, ab 17 Uhr. weingut-riffel.de

Bingen – „Anderswo. Allein in Afrika“ im KiKuBi – 26. Juli, 19 Uhr 30. bingen.de

Lahnstein – Lahnsteiner Burgspiele – 26 Juli, 20 Uhr. lahnstein.de

Festung Ehrenbreitstein – „Gauklerfest(ung) 2019“ – 26. Juli, 21 Uhr. tor-zum-welterbe.de

FLahnstein – Kerzenführung auf Burg Lahneck – 26. Juli, 22 Uhr.  lahnstein.de

Foto des Tages

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