Mittelrheingold

Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Blick auf Bacharach. Foto: Henry Tornow

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Seelsorger und Bornhofen-Botschafter: 7 Fragen an Pater Eryk

4 Franziskaner leben noch im Kloster Bornhofen am rechten Rheinufer. Und nur einer von ihnen kann sich wirklich um die Anlage aus dem 17. Jahrhundert kümmern: Pater Eryk. Der tiefgläubige Pole ist Theologe, Psychologe, Wallfahrts-Manager, Hausverwalter und Kloster-Botschafter in einer Person, und er liebt es. 7 Fragen an einen Seelsorger mit großem Mittelrhein-Herzen.

Pater Eryk lebt seit 20 Jahren im Kloster Bornhofen.

Du stammst aus Polen. Was hat dich an den Mittelrhein und ins Kloster Bornhofen geführt?

Ich gehöre dem Franziskanerorden an, einem der größten Orden der Welt. Vor 20 Jahren hat uns – die Polnische Franziskanische Provinz Krakau – die Deutsche Franziskanische Provinz gebeten, das Wallfahrtskloster Bornhofen zu übernehmen. Mein Provinzial hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, in Deutschland als Seelsorger tätig zu sein. Ich habe seinen Vorschlang angenommen und bin heute froh, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Wie viele Mönche leben noch im Kloster?

Wir sind keine Mönche, wir sind Franziskaner. Zurzeit leben wir in unserer Gemeinschaft zu viert. Drei Patres sind in der Pfarrei St. Elisabeth von Schönau tätig und ich in der Wallfahrtsstätte Bornhofen.

In Deutschland schwindet das Interesse am Klosterleben, und die Wallfahrten gehen deutlich zurück. Es fehlt überall an Nachwuchs. Ist das in Polen anders?

In Polen hat sich in letzten Jahren viel geändert. Als ich im Priesterseminar vor 25 Jahren war, sind wir 75 Studenten gewesen. Heute sind es nur noch 20. Aber Gott sei Dank, wir haben Nachwuchs.

Was tust du, damit euer Kloster attraktiv für Besucher bleibt?

Was ich tue? Ich bete und faste für unsere Besucher. Auch frage ich Gott, wie ich unsere Wallfahrtsstätte attraktiver für die Menschen machen soll, damit sie die christliche Botschaft verstehen und annehmen können. Ich versuche, durch verschiedene Projekte unseren Wallfahrtsort zugänglicher, offener und menschlicher zu machen. Deshalb habe ich angefangen, mit Symbolen zu arbeiten. Vor einem Jahr habe ich mit meinen Mitbrüdern ein Jahr des Wassers ausgerufen. Auf dem Marienplatz hinter der Pilgerhalle haben wir einen Springbrunnen, einen Wasserspender und 9 Banner mit Informationen über unser wichtigstes Lebenselixier „Wasser“ aufgestellt. Beispielsweise zu den Themen Wirtschaft, Biologie, Aphorismen und die größten Weltreligionen. 11.000 kleine Flaschen mit Osterwasser wurden von unseren Besuchern mitgenommen. Ein großartiges Ergebnis.

In diesem Jahr haben wir – es ist ein Team – das Jahr des Weines, unser Marienplatz hat sich in einen Weingarten verwandelt. Alle Sinne der Besucher sind angesprochen. Riechen, Tasten, Sehen, Fühlen und Schmecken. Als besonderes Angebot gibt es eine Weinmeditation mit tollen Texten von Herrn Kalle Grundmann und natürlich gutem Wein aus dem Kloster St. Hildegard aus Eibingen. Nächstes Jahr wollen wir „ein Jahr des Apfels“ und in zwei Jahren „ein Jahr der Schokolade“ ausrufen.

Täglich in der Adventszeit vom 1. Dezember bis zum 23. Dezember bieten wir Adventsgedanken und Liedtexte in großen Lettern auf der Wand der Wallfahrtskirche an. Auch der vielbeachtete beleuchtete Kloster-Adventskalender ist eine schöne Vorbereitung auf die Weihnachtszeit.

In der Fastenzeit laden wir an allen Sonntagen um 14.30 Uhr zu einer Fastenmeditation ein. In diesem Jahr haben wir das Thema „Zeit“ aufgegriffen, und 2020 möchten wir unsere Meditationen der Problematik „Versöhnung“ widmen.

Du bist an deiner Ordenstracht überall zu erkennen und dadurch eigentlich immer im Einsatz. Wie oft kommt es vor, dass du im Ort oder im Kloster von Besuchern angesprochen wirst?

In meiner Kutte gehe ich sehr gern und fühle mich dabei immer sehr wohl. Oft sprechen mich Menschen an und haben viele Fragen. Sie wissen genau, wer ich bin. Einerseits „ein Gottesmann“ und andererseits ein ganz fremder Mensch, der ein offenes Ohr hat. Ich mag Menschen, und das spüren sie. Es ist für mich eine große Gnade Gottes, für andere Menschen da zu sein, besonders für die Menschen, die auf der Suche sind.

Wie erholst du dich von deiner Dauer-Präsenz? Gibt es Urlaube in Zivil?

Kein Problem. Ich ziehe meine Kutte aus, wenn das nötig ist. Heute früh musste ich einen Einkauf für unsere Gemeinschaft machen und bin schnell ins Lidl-Geschäft gefahren. Es ist unglaublich, dass so wenige Menschen mich erkannt haben – das ist die „Uniform“. Einen Mann habe ich begrüßt, und er war erstaunt, dass ich ohne meine Kutte unterwegs war. Ich habe ihm erklärt, dass ich schnell meine Einkäufe machen muss, denn wenn ich die Kutte anhabe, sprechen mich viele Menschen an. Ohne Kutte in diesem Fall, bin ich „unsichtbar“ als Pater Eryk.

2029 ist die Bundesgartenschau im Mittelrheintal. Was ist deine Vision für das Buga-Jahr? Wie soll das Kloster in 10 Jahren aussehen?

Das Kloster Bornhofen soll während der Buga 29 das geistliche Zentrum im Mittelrhein bilden. Dazu sollen der weiträumige Klostergarten und der Antoniusgarten genutzt werden. In Planung sind „Orte der Stille“, ökumenische Andachten und Gottesdienste sollen angeboten werden. Der Marienplatz wird sich in einen Garten der schönsten Blumen der Welt verwandeln, – wie im Paradies – und dazu benötigten wir ein Schiebedach über den Platz.

Schlussredaktion: Natascha Meyer, Boppard

Zuletzt in der Reihe „7 Fragen an …“ erschienen

Robert Wurm (Ex-Manager und Winzer in Lorch) – Marcus Schwarze (Journalist, Digitalberater und Buga-Blogger) – Tristan Storek (Düsseldorfer Jungwinzer und Techniktalent in Steeg) – Andreas Nick (Lehrer, Kommunalpolitiker und Hostel-Besitzer in Bad Salzig) – Jean-Michel Malgouyres (französischer Küchenchef in Rüdesheim) – Natascha Meyer (Kanzlei-Managerin, Lektorin und Boppard-Botschafterin) – Heiner Monheim (Verkehrsforscher und Bahnlärm-Bekämpfer) – Carolin Weiler (Winzerin und „FAZ“-Liebling aus Lorch) – Petra Bückner (Tourismuschefin in Lahnstein) – Michael Stein(Kommunalpolitiker aus Bingen) – Falko Hönisch (Opernsänger und Bürgermeisterkandidat in St. Goar) – Kathrin Büschenfeld (Apothekerin in Lorch) – Dieter Stein (IT-Manager und Konzertveranstalter aus St. Goar) – Peter Henrich (Archäologe in Koblenz) – Martin Bredenbeck (Geschäftsführer des Rheinischen Vereins) – Markus Patschke (Energieberater in Bacharach) – Ulrich Lautenschläger (Konzertveranstalter auf der Loreley) – Ivo Reßler (Bürgermeister-Kandidat in Lorch) – Jean-Marc Petit (Hausbesitzer und Denkmalpfleger in Bacharach) – Anne Kauer (Winzerin in Bacharach) – Gerd Benner (Manager und Hobby-Köhler aus Boppard) – Markus Kramb (Metzger aus St. Goar) – Mary-Ann Gellner (Hauptkommissarin der Wasserschutzpolizei St. Goar)Ilka Heinzen (Einzelhändlerin und Stadträtin in Bingen)Jan Bolland (Hotel-Investor in Bingen)

Termine des Tages

Bacharach – 29. Mittelrheinpokal / Pétanque-Tunier – 28. Juli, 9 Uhr. VG Rhein-Nahe

Festung Ehrenbreitstein – „Gauklerfest(ung) 2019“ – 28. Juli, ab 11 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Bingen – Sommerfest im Weingut Riffel – 28. Juli, 14 Uhr  weingut-riffel.de

Lahnstein – Lahnsteiner Burgspiele – 28 Juli, 15 Uhr. lahnstein.de

Boppard – Hoffest Engels-Weiler – 28. Juli, ab 15 Uhr. boppard.de

Bacharach – „Bacharach und Winand von Steeg“ / Stadtführung mit Horst Maurer – 28. Juli, 15 Uhr. VG Rhein-Nahe

Bad Salzig – „Picknick & Swing im Park“ – 28. Juli, 15 Uhr 30. boppard.de

Foto des Tages

 

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Blick vom Turm der Marksburg in Braubach am Mittelrhein #marksburgschänk #marksburg #mittelrhein #braubach #ritteressen #hochzeit #location #unesco #welterbe

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„In Oberwesel ist sehr viel Dynamik“- 7 Fragen an Lena Höver

Lena Höver hat am Mittelrhein einen einzigartigen Job. Sie ist in Oberwesel nicht nur für den Tourismus, sondern auch für die Stadtentwicklung zuständig. Ihre Aufgaben reichen von der Weinmarkt-Organisation bis zur Immobilienvermittlung. Höver steht für ein Management-Modell, das Schule machen könnte, denn es verknüpft Dinge, die zusammengehören. 7 Fragen an eine Stadtmanagerin mit Überblick.

Lena Hoever ist Stadtmanagerin und Tourismuschefin in Oberwesel. Foto: Privat

Du bist „Stadtmanagerin“ von Oberwesel. Was bedeutet das genau?

Der Aufgabenbereich des Stadtmanagements ist vielfältig und spannend, außerdem leite ich die Tourist-Information.

Da Tourismus der größte Wirtschaftsfaktor für Oberwesel und das Tal ist, überschneiden sich sehr viele Themen der Tourist-Information mit denen des Stadtmanagements bzw. umgekehrt. Das ist nicht auseinander zu halten. Die Stadt Oberwesel und der Oberweseler Gewerbeverein haben mit dem Stadtmanagement eine Vereinbarung getroffen. Wir wollen gemeinsam positive Impulse setzen. In einer Lenkungsgruppe, die aus Stadtbürgermeister, Vertretern der Fraktionen und dem Vorstand des Oberweseler Gewerbevereins besteht, wird festgesetzt, welche Themen das Stadtmanagement bearbeiten soll.

So organisiere ich zum Beispiel jedes Jahr den Weihnachtsmarkt zum 1. Advent, führe die Immobilienbörse und bin Ansprechpartnerin für den Wochenmarkt. Derzeit suche ich übrigens für den Wochenmarkt und den Weihnachtsmarkt noch zusätzliche Händler!

Ein laufendes Projekt gibt es mit der CIMA Beratung + Management GmbH. Wir haben Anfang des Jahres eine Haushaltsbefragung zur Oberweseler Stadt- und Einzelhandelsentwicklung gemacht. Die Ergebnisse werden diesen Herbst ausgewertet sein, und dann sollen gemeinsam Maßnahmen für die Stadt Oberwesel entwickelt werden.

Das sind nur ein paar aktuelle Beispiele meiner Arbeit, im Grunde laufen bei mir alle Fäden rund um die Projekte zusammen. Ich organisiere die Abläufe mit den Beteiligten und betreue das jeweilige Projekt. Ich habe ein offenes Ohr für Anfragen der Bürger und Gäste. Ich vermittele Kontakte, gebe Hilfestellungen und erkläre Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung. Ich gebe Ideen in Gremien ein und stoße damit neue Projekte an.  Ich gehe für Oberwesel auf Messen und mache Pressearbeit und Vermarktung. Mit meinem Team der Tourist-Information organisiere und führe ich die Veranstaltungen Weinhexennacht, Aldegundismarkt, Weinmarkt und Rhein in Flammen. Allerdings kann meine Arbeit nur Früchte tragen und etwas bewegen, wenn alle beteiligten Leistungsträger in die gleiche Richtung wollen und an einem Strang ziehen.

Wie hat sich Oberwesel in den vergangenen Jahren entwickelt?

In Oberwesel ist sehr viel Dynamik, finde ich. Wir haben einen guten Zuwachs an Einwohnern. Das Gewerbegebiet ist voll entwickelt. Jetzt sollten wir gezielt die Innenstadt stärken und möglichst eine Verbindung zum Gewerbegebiet „Im Tuchscheren“ schaffen. Seit 1. August fährt die Buslinie 685 vom Marktplatz ins Gewerbegebiet und zurück. Das ist insbesondere für die älteren Mitbürger von Bedeutung und ein wichtiger Schritt. Oberwesel hat, wie alle im Einzelhandel deutschlandweit auch, mit dem Onlinehandel zu kämpfen. Jeder, der genauer darüber nachdenkt, kommt schnell zu dem Schluss: Ich stärke den Handel vor Ort, indem ich lokal einkaufe. Wenn ich mir alles online liefern lasse, fließt meine Kaufkraft ab, und ich muss mich nicht wundern, wenn es bald immer weniger vor Ort gibt. Deshalb bitte ich alle: KAUFT LOKAL!!! Ein gutes Beispiel, wie Kaufkraft vor Ort gehalten werden kann, ist der Heimat-Gutschein Rhein-Hunsrück, ein lokaler bzw. regionaler Geschenk-Gutschein. Wegen dieses Ansatzes haben die Stadt Oberwesel und der Oberweseler Gewerbeverein den Gutschein eingeführt. Geschäfte und Banken in Oberwesel, Emmelshausen, Boppard, Kastellaun und anderen Orten im Rhein-Hunsrück-Kreis machen mit. Eins muss man aber klar sehen: Solange die Leistungsträger nicht die Produkte und Services anbieten, die dem Kunden heute wichtig sind, wird es sehr schwierig, in Zukunft zu bestehen.

Was muss bis zur Buga 2029 besser werden?

Ganz klar die Infrastruktur: Ich unterteile es in Flächenentwicklung, verkehrstechnische Entwicklung und digitale Infrastruktur.

Die Buga 2011 in Koblenz hat es vorgemacht, denn im Grunde war es eine Infrastrukturentwicklung: Die Rheinanlagen wurden in der Fläche erneuert, der Garten am Kurfürstlichen Schloss kreiert und die Seilbahn gebaut. Das sind alles Dinge, die Bestand haben und Koblenz langfristig nützen. Das Tal muss gemeinschaftlich dafür sorgen, dass wir genau solchen nachhaltigen Input bekommen.

Zum Thema digitale Infrastruktur: Viele kennen es. Je nach Netzbetreiber hat man nur ganz schlechtes Netz im Tal, ob Telefonie oder WLAN. Oberwesel hat deshalb Freifunk. Freifunk ist ein freies, selbstverwaltetes und dezentrales Funknetz. Eine Idee von Franziskus Weinert, jetzt 1.Vorsitzender des OGV, die die Stadt Oberwesel von vornherein – auch finanziell mit der Anschaffung von Routern – unterstützt hat. Ich nehme an, dass es ein Ticketsystem zur Buga 2029 geben wird, das online basiert sein könnte. Vielleicht haben die Besucher dann ihre Tickets auf dem Handy? Das entspräche einfach der zukünftigen Entwicklung. Allein dafür brauchen wir im Tal dringend bessere Bandbreiten. Mal ganz davon abgesehen, dass moderne Unternehmer heutzutage auf schnelles Internet angewiesen sind, egal in welcher Branche.

Mit der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel verliert die Stadt Ende des Jahres auch ihre Funktion als Verwaltungsmittelpunkt. Wie wirkt sich das auf Oberwesel aus?

Die Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel und die Verbandsgemeinde Emmelshausen fusionieren zur neuen Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein. Dieser Prozess ist gerade im Gang. Die neue Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein besteht ab dem 1. Januar 2020. Für die nächsten 5 Jahre bleibt das Rathaus Oberwesel mit Verwaltung besetzt. Die Räumlichkeiten in Emmelshausen wie in Oberwesel stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Kaufkraft schwindet damit für Oberwesel nicht. Im Tourismus arbeiten wir bereits jetzt zum Thema Wandern und Rad mit St. Goar und Emmelshausen sehr gut zusammen, nutzen Synergieeffekte und sehen starke Potentiale.

Du bist nicht nur für die Stadtentwicklung, sondern auch für den Tourismus in Oberwesel zuständig. Was sind die größten Herausforderungen?

In meinen Augen geht alles Hand in Hand, Stadtentwicklung und Tourismus: Der Tourist hätte gerne morgens ein frisches Brötchen auf dem Teller, und der Bäcker möchte in seiner Freizeit, so wie der Tourist, gerne ins Restaurant essen gehen. Was haben Bäcker und Restaurantbetreiber oder Hotelier gemeinsam? Sie finden kein Personal mehr! Der Personalmangel im Dienstleistungsbereich ist bereits jetzt eine Herausforderung für das ganze Tal.

Was wird eigentlich aus dem Günderodehaus? Kommt der Umbau zum Hotel?

Das Günderodehaus wurde für die Filmarbeiten zum Edgar Reitz Film „Heimat 3“ aufgebaut. Frau Bolland betreibt jetzt dort Filmhaus und Filmgaststube. Die Stadt Oberwesel und Frau Bolland sind weiterhin im Gespräch zu Umbauplänen.

In der letzten Stadtratssitzung Anfang Oktober wurde eine Änderung zum Bebauungsplan beschlossen bzw. das Verfahren dazu angestoßen. Ich hatte erst kürzlich Kontakt zu ihr wegen eines weiteren Themas. Das Günderodehaus bekommt bald eine William-Turner-Bodenplatte. Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal hat mit der Turner-Route ein schönes Projekt zur Rheinromantik geschaffen.  Malstandorte des bekannten Künstlers William Turner werden mit Bodenplatten gekennzeichnet. Man kann sich dort in seine „Fußstapfen“ stellen, markiert auf der Bodenplatte, um genau seinen Blickwinkel beim Malen nachzuempfinden. Selbst William Turner wusste schon, wo es einen der schönsten Ausblicke ins Tal gibt, so ist der Blick vom Günderodehaus auf Oberwesel mit dabei. Beide Seiten des Rheintals werden bespielt, noch liegen nicht alle Platten. Wer Interesse hat, kann sich das Projekt online ansehen unter www.turner-route.de.

Abgesehen von Oberwesel: Welche 3 Orte am Mittelrhein würdest du unbedingt empfehlen?

Mein Herz schlägt für Oberwesel, deshalb ist aus meiner Sicht die Rheinsteig-Etappe von St. Goarshausen nach Kaub mit Blick auf Oberwesel besonders reizvoll. Als zweiten Ort nenne ich die Koblenzer Rheinanlagen. Ich liebe die uralten Bäume auf Höhe des Augusta-Denkmals. Im Sommer kann man hier prima im Schatten liegen. Eine Wanderung führt zum dritten Ort, dem Aussichtspunkt Maria Ruh mit Blick rüber zur Loreley.

Schlussredaktion: Natascha Meyer

 

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#Rheingau #günderodehaus #lieblingsplatz #oberwesel #filmhaus #tolleaussicht #sommer2019 #entdecken #kurztrip #traumhaftschön

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Zuletzt in der Reihe „7 Fragen an …“ erschienen

Robert Wurm (Ex-Manager und Winzer in Lorch) – Marcus Schwarze (Journalist, Digitalberater und Buga-Blogger) – Tristan Storek (Düsseldorfer Jungwinzer und Techniktalent in Steeg) – Andreas Nick (Lehrer, Kommunalpolitiker und Hostel-Besitzer in Bad Salzig) – Jean-Michel Malgouyres (französischer Küchenchef in Rüdesheim) – Natascha Meyer (Kanzlei-Managerin, Lektorin und Boppard-Botschafterin) – Heiner Monheim (Verkehrsforscher und Bahnlärm-Bekämpfer) – Carolin Weiler (Winzerin und „FAZ“-Liebling aus Lorch) – Petra Bückner (Tourismuschefin in Lahnstein) – Michael Stein (Kommunalpolitiker aus Bingen) – Falko Hönisch (Opernsänger und Bürgermeisterkandidat in St. Goar) – Kathrin Büschenfeld (Apothekerin in Lorch) – Dieter Stein (IT-Manager und Konzertveranstalter aus St. Goar) – Peter Henrich (Archäologe in Koblenz) – Martin Bredenbeck (Geschäftsführer des Rheinischen Vereins) – Markus Patschke (Energieberater in Bacharach) – Ulrich Lautenschläger (Konzertveranstalter auf der Loreley) – Ivo Reßler(Bürgermeister-Kandidat in Lorch) – Jean-Marc Petit (Hausbesitzer und Denkmalpfleger in Bacharach) – Anne Kauer (Winzerin in Bacharach) – Gerd Benner (Manager und Hobby-Köhler aus Boppard) – Markus Kramb (Metzger aus St. Goar) – Mary-Ann Gellner (Hauptkommissarin der Wasserschutzpolizei St. Goar) – Ilka Heinzen (Einzelhändlerin und Stadträtin in Bingen) – Jan Bolland (Hotel-Investor in Bingen) – Pater Eryk (Franziskaner im Kloster Bornhofen) – Mareike Knevels (Kommunikationsdesignerin und Burgenbloggerin) – Willy Praml (Theatermacher „An den Ufern der Poesie) – Sebastian Hamann           (Beigeordneter der Stadt Bingen) – Johannes Lauer (Dachdeckermeister und Kommunalpolitiker in Lahnstein) – Almut Lager (Unternehmerin und Denkmalschützerin in Bacharach) – Maximilian Siech (Sportler und Projektleiter beim Zweckverband Welterbe) – Till Gerwinat und Lambert Lensing-Wolff (Unternehmer auf Burg Reichenstein) – Christiane Speth (Exil-Bopparderin und Udenhausen-Patriotin an der Schweizer Grenze) – Christian Albrecht (Feuerwehr-Profi aus Oberwesel) – Markus Kalkofen (Polizist und Landschaftspfleger aus Kamp-Bornhofen)

Termine des Tages

Lahnstein – Hexenmarkt – 13. Oktober. lahnstein.de

Trechtingshausen – „Kunst und Genuss im historischen Ortskern“ – 13. Oktober, ab 11 Uhr. rhein-nahe-touristik.de

Kamp-Bornhofen – Weinfest – 13. Oktober, ab 11 Uhr. loreley-touristik.de

Festung Ehrenbreitstein – „Mittelrhein de luxe“- Messe – 13. Oktober, 11 Uhr – 18 Uhr, tor-zum-welterbe.de

Rüdesheim-Eibingen – Hildegard Wein Walk mit Wolfgang Blum – 13. Oktober, 13 Uhr 30. ruedesheim.de

Lorch – Lorcher Zwiebelkuchentage – 13. Oktober, ab 15 Uhr. lorch-rhein.de

Boppard – Café Philosophique in der Stadthalle – 12. Oktober, 17 Uhr. boppard-tourismus.de

Boppard – „Die Nibelungen“ / Theater in der Stadthalle / Kulturfestival Boppard 2019 -12. Oktober, 19 Uhr. boppard-tourismus.de

Boppard – „Once upon a ime in Hollywood / Cinema in der Stadthalle. 13. Oktober, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

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