Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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„Man muss mit dem Herzen bei der Sache sein“ – 7 Fragen an die Rheingauprinzessin

Tanja Werle ist die Frau für die schönsten Seiten des Rheingaus. Als „Rheingauprinzessin“ schreibt sie seit 2016 mit viel Charme und Geschick über alles, was das Leben zwischen Lorch und Wiesbaden zum Genuss macht: Gute Küchen, gefüllte Keller, nette Läden und eine Landschaft zum Verlieben. 7 Fragen an eine Bloggerin mit Rheingau-Herz.

 

Tanja, du bist die Bloggerin hinter der „Rheingauprinzessin“.  Wie bist du auf die Idee gekommen, und wie hast du sie umgesetzt?

Als Kind wollte ich immer Schriftstellerin werden, habe später Publizistik studiert, immer gerne geschrieben, aber nie regelmäßig. Der Gedanke, zu bloggen, begleitete mich schon viele Jahre. Eine Freundin hat beruflich viel mit Fashion-Bloggern zu tun und animierte mich immer wieder – aber Mode ist nun gar nicht mein Thema. Schließlich soll man beim Bloggen mit dem Herzen bei der Sache sein. Und dann schenkte mir meine Mutter das Büchlein „Rheingau“ von Eva Demski – und beim Lesen wusste ich plötzlich, worüber ich bloggen möchte.

Du bloggst in der Freizeit. Was ist dein eigentlicher Beruf?

Meine Brötchen verdiene ich im Marketing – derzeit bei einer ganz tollen Marketingagentur in Mainz. Dort darf ich große Kunden u.a. aus der Automobilwirtschaft, Reiseunternehmen und Banken betreuen. Nebenbei betreue ich ein paar eigene Kunden im Bereich Social Media, was sehr viel Spaß macht.

Was war beim Bloggen bisher deine angenehmste Überraschung?

Da gibt es ganz viele. Allen voran, den Rheingau und vor allem die Rheingauer noch näher kennenzulernen. Zu Beginn kannte ich ein paar vereinzelte Winzer. Wenn ich heute über das Rheingauer Weinfest in Wiesbaden gehe, kenne ich in jedem zweiten Stand jemanden. Mich freut hier vor allem die Unterstützung und Anerkennung, die ich durch die Menschen erfahre. Auch die Bürgermeister und Kulturschaffenden bieten mir regelmäßig ihre Unterstützung an.

Und was hat die „Rheingauprinzessin“ besonders herausgefordert?

Die Technik natürlich. Auf Leute zugehen, Schlemmen, Wein genießen, neue Wege gehen, neue Locations entdecken – alles kein Problem. Aber so ein Blog ist ja noch ein bisschen mehr als Entdecken, Recherchieren, Fotografieren und Schreiben. Doch auch hier haben mich ein paar fantastische Menschen unterstützt.

Im Rheingau gibt es praktisch nur eine Lokalzeitung, die – nach meinem Eindruck – gut, aber nicht sehr intensiv berichtet. Wie ist dein Verhältnis zu den so genannten „klassischen Medien“?

Anfangs wurde ich vielleicht schon ein bisschen skeptisch betrachtet, offen auf mich zugekommen ist keiner der schreibenden Kollegen. Die Fotografen schon eher. Aber ich bin kein schüchterner Mensch und mute mich gerne auch mal zu. Und siehe da, das kam durchweg positiv an, und wir kamen ins Gespräch. Man ergänzt und schätzt sich.

Der Rheingau gilt als wohlhabender, besser vernetzt und besser entwickelt als das Mittelrheintal. Stimmt das Klischee noch oder holt das Welterbe-Tal langsam auf?

Ich weiß, dass oft behauptet wird, der Rheingau sei reicher/ cooler/ angesagter als das Mittelrheintal, ich sehe selbst aber gar keine Grundlage dafür. Der Rheingau hat ebenso bodenständige Menschen wie das Mittelrheintal. Im Grunde sind alle fleißig am Schaffen und Arbeiten und niemand ruht sich auf irgendeinem Image aus – manche tun halt ein bisschen mehr für das Gemeinwohl als andere. Und Städte wie Rüdesheim und Lorch haben es doch richtig gut, die dürfen sich sowohl zum Rheingau als auch zum Welterbetal zählen.

Was sind deine Mittelrhein-Geheimtipps? Welches Lokal, welchen Laden und welchen Aussichtspunkt kannst du besonders empfehlen?

Es gibt für mich im Rheingau noch so viel zu entdecken und im Mittelrheintal noch viel mehr. Von dem, was ich schon kenne, finde ich das Mittelrheinrafting in Kaub ganz großartig. Der Rheinsteig von Kaub nach Lorch ist eine traumhaft schöne Strecke und in Boppard mag ich das Wirtshaus Anders sehr gerne. Einen sensationellen Blick hat man in St. Goar von Schloss Rheinfels aus oder auch von einem kleinen Aussichtspunkt im Stadtteil Werlau direkt oberhalb vom Rhein. Da steht so eine Art Pilz als Wetterschutz. Mein Hund Seppl stammt aus Werlau, deshalb habe ich eine ganz besondere Verbindung hierher.

Schlussredaktion: Natascha Meyer

Bisher in der Reihe „7 Fragen an …“ erschienen:

Sebastian Busch (Landtagskandidat aus Lorch) – Christian Büning (Designer aus Oberwesel) – Sandra Bruns (Instagrammerin und Journalistin aus Emmelshausen) – Hasso Mansfeld (PR-Berater und Brücken-Aktivist aus Bingen) – Peter Theis (Gastronom und Shop-Betreiber in St. Goar) – Esther Pscheidt (Treibholzkünstlerin aus Lorch) – Wolfgang Blum (Wanderführer und Welterbe-Botschafter auf dem Rheinsteig) – Markus Fohr (Brauereibesitzer und Bier-Sommelier aus Lahnstein) – Christin Jordan und Lars Dalgaard (Journalisten und Winzer in Eltville und Oberdiebach) – Nadya König-Lehrmann (Welterbe-Managerin in St. Goarshausen) – Jörg Lanius (Winzer in Oberwesel) – Mario Link (Lebensmittel-Händler in Boppard) – Rolf Mayer (Kultur- und Event-Manager in Boppard) – Uwe Girnstein (Hotelier in Kamp-Bornhofen)  – Stefan Herzog (Tourismus-Berater und früherer Marketingchef für die Region Rheinhessen) – Horst Maurer (Welterber-Gästeführer aus Oberdiebach) – Gerd Ripp (Gastronomie-Unternehmer auf Schloss Rheinfels und Maria Ruh) – Niko Neuser (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Christof A. Niedermeier (Krimi-Autor aus Frankfurt und Schöpfer von „Jo Weidinger“) – Stefan, Andreas und Markus Wanning (Gin-Macher aus Münster-Sarmsheim) – Christoph Bröder (Burgenblogger auf Sooeneck) – Hubertus Jäckel (Architekt aus Oberwesel) – Bernd und Marion Stahl (Gastronomen in Boppard) – Markus Hecher (Burgherr auf Rheinstein) – Timo Ahrens (Strandbar-Gründer aus Oberwesel) – Philipp Loringhoven (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Carolin Riffel (Winzerin aus Bingen) – Sarah Hulten – Ex-Weinkönigin, Winzerin und Riesling-Influencerin aus Leutesdorf – Walter Mallmann (Politiker aus St. Goar) – Franziskus Weinert (Einzelhändler und E-Commerce-Experte aus Oberwesel) – Klaus Becker (Präsident der TH Bingen) – Marek Gawel (Hotelier aus Boppard) – Andreas Roll (Initiator der Bopparder „Stolpersteine, Kommunalpolitiker und Verkehrsplaner) – Rolf Wölfert (Tourismuschef in Rüdesheim) Joachim Noll und Susanne Pander (Reeder in Boppard)

Termine des Tages

Hirzenach – „Rheingold“-Wanderung mit Jörg „Joe“ Lechner – 23. September, 9 Uhr 45. boppard.de

Kestert – „Zwischen Katz und Maus“ / Rheinsteigwanderung nach St. Goarshausen mit Welterbe-Gästeführer Gerd Siebert – 23. September, 10 Uhr 30. gaesteführer.welterbe-mittelrhein.de

Bingen – Literarische Stadtführung: Binger Orte und ihre Geschichte – 23. September, 11 Uhr. bingen.de

Boppard – Weinfest – 23. September, ab 11 Uhr. boppard.de

Spay – 7. Spayer Leseherbst – 23. September, 14 – 17 Uhr.

Bingen – Riesling Terroir am Binger Rochusberg / Exkursion mit A. Stolz – 23. September, 16 Uhr. bingen.de

Festung Ehrenbreitstein – „Heitere Kammermusik“ / Konzert des Rheinfels-Ensemble für Alte Musik, Oberwesel – 23. September, ab 16 Uhr 30. tor-zum-welterbe.de

Bacharach – „Bacharach, Mondschein & Romantik „ / Abendwanderung und Lesung mit Welterbe-Gästeführer Horst Maurer – 23. September, 20 Uhr. info@rhein-kultour.de

Boppard – „Sauerkrautkoma“ / Kino in der Stadthalle – 23. September, 20 Uhr. boppard.de

Foto des Tages

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„Ich brauche kein Schloss“

Es klingt wie ein Aprilscherz, ist von „RZ“-Redakteurin Denise Bergfeld aber sorgfältig recherchiert worden: 100 Jahre nach der Abschaffung der Monarchie in Deutschland erhebt der Ur-Urenkel des letzten Kaisers Anspruch auf Burg Rheinfels über St. Goar. Das Landgericht Koblenz verhandelt am 25. Oktober darüber. Der Fall ist kompliziert: Die Rheinfels gehörte zur Kaiserzeit den Hohenzollern und floss nach der Revolution von 1918 in das riesige Kronvermögen ein, das der damalige Freistaat Preußen in Beschlag nahm. Mitte der 20er Jahre einigten sich die Familie und die Republik auf eine großzügige Entschädigung, eine Art goldenen Handschlag für Kaiser Wilhelm II. Kurz vorher hatte die staatliche Verwaltung die Rheinfels aber an die Stadt St. Goar übergeben – unter der Bedingung, dass sie nie verkauft werden dürfe. Seitdem ist die Stadt im Grundbuch als Eigentümerin eingetragen. Verkauft haben die St. Goarer die Rheinfels zwar nicht, aber 1998 schlossen sie einen auf 99 Jahre angelegten Erbpachtvertrag mit dem Schlosshotel. Die Anwälte von Georg Friedrich Prinz von Preußen interpretieren das als Verstoß gegen die Regelung aus den 20er Jahren, die dadurch ungültig geworden sei. Somit falle alles an die Hohenzollern zurück.

Rheinfels gehört zu den Top-Adressen am Mittelrhein. Foto: Hotel Schloss Rheinfels.

Rheinfels gehört zu den Top-Adressen am Mittelrhein. Foto: Hotel Schloss Rheinfels.

Laut „RZ nimmt Rheinfels-Hotelier Gerd Ripp den Fall so ernst, dass er größere Investitionen eingefroren hat. Sollte sich der Prinz vor Gericht durchsetzen, käme eine Kettenreaktion in Gang: Ripp würde alles verlieren, was er in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hat, könnte aber seinerseits Schadenersatzforderungen in siebenstelliger Höhe an seinen Vertragspartner St. Goar stellen. Die ohnehin schon klamme Stadt wäre ruiniert. Sie müsste für alles aufkommen und stände am Ende ohne Burg, ohne Pachteinnahmen und mit mehreren Millionen Euro Schulden da. Schlechter Witz am Rande: In der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Cicero“ erschien 2004 ein Interview mit dem damals 28-jährigen Prinzen. Überschrift: „Ich brauche kein Schloss“.  Rhein-Zeitung, Mittelrheingold (7 Fragen an Gerd Ripp, Mai 2018), Cicero (Interview mir Friedrich Georg Prinz von Preußen, ca. 2004)

St. Goar will die Brücke und das Feriendorf

Im Stadtrat von St. Goar rauchen nicht nur wegen Burg Rheinfels die Köpfe. Auf seiner jüngsten Sitzung sprachen sich die Kommunalpolitiker mit großer Mehrheit für eine Hängeseilbrücke im Gründelbachtal aus. Der private Investor rechnet mit 100.000 Besuchern pro Jahr. Bevor es losgehen kann, sind aber noch jede Menge Details zu klären. Die St. Goarer möchten die Brücke, aber nicht um jeden Preis. Gleiches gilt für einen geplanten Ferienpark in Werlau mit 350 Wohneinheiten und 120 Hotelzimmern. Hier könnte jetzt das Raumordnungsverfahren starten In Werlau selbst ist das Projekt umstritten. Rhein-Zeitung, SWR (Gründelbach-Brücke, mit Video)

Rüdesheim verleiht den Goldenen Löwen

Zu den Schätzen der Rüdesheimer St. Jakobus-Kirche gehört der so genannte „Goldene Löwe“, ein kunstvoll gearbeitetes kleines Gefäß aus dem frühen 13. Jahrhundert und die wahrscheinlich kostbarste Gießkanne des Rheingaus. Der Überlieferung nach kam sie mit dem letzten Abt von Eberbach in die Stadt. Leonhard II. musste das Kloster nach dessen Auflösung 1803 verlassen und starb 1818 in Rüdesheim. 200 Jahre nach seinem Tod wird sein „Goldene Löwe“ am ursprünglichen Ort ausgestellt. Das seltene Kunstwerk ist noch bis Mitte November im Abteimuseum des Klosters Eberbach zu sehen. Wiesbadener Kurier, Kloster Eberbach (Museum)

Bopparder Hamm in Flammen

80 Feuerwehrleute und ein Polizeihubschrauber waren am Donnerstagnachmittag im Bopparder Hamm in Einsatz. Zwischen Spay und der Aussiedlung Siebenborn brannte ein ca. 6500 Qudratmeter großes Waldstück. Rhein-Zeitung, Facebook (Feuerwehr Koblenz-Arenberg)

Lorch hat ein neues Jugendparlament

Seit 1999 gibt es in Lorch den „Kinder- und Jugendbeirat“ (KJB). Dort vertreten Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren die Interessen der nächsten Generation und erproben demokratische Spielregeln. Die Lorcher Stadtverwaltung hilft bei Organisation und Logistik. Gerade hat sich ein neues Jugendparlament gebildet und Jonas Klassen zum Vorsitzenden gewählt. Klassen ist 17 Jahre alt und absolviert eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann. Die Mitglieder des KJB werden von Lorcher Vereinen und Organisationen nominiert, die sich in der Jugendarbeit engagieren.

Wenn Brücken und Fähren Ärger machen

Burgenblogger Christoph Bröder beschäftigt sich in seinem neuen Artikel mit den Mittelrhein-Themen, die das Social Web bewegen: Die Gründelbach-Brücke und die Einführung eines neuen Ticket-Systems auf der St. Goarer Fähre. Dazu gibt es wieder jeder Menge Mittelrhein-Bilder. burgenblogger.de

Der Traum von der anderen Brücke

Termine des Tages

Bingen – „Hildegard von Bingen und Richardis von Stade – eine Freundschaft in Zeiten des Kreuzzuges“ / Vortrag von Matthias Schmandt – Freitag, 21. September, 19 Uhr. bingen.de

Boppard – Weinfest – Freitag, 21. September, ab 19 Uhr.boppard.de

Rüdesheim – Kulinarisches Duett Eataly / Flying Diner in der RheinWeinWelt, 21. September, 19 Uhr. rheinweinwelt.de

Bingen – Nicole Jo „20“ Tour / Konzert in der Binger Bühne – 21. September, ab 19 Uhr 30 (Einlass). bingen.de

Bingen – „Die Kaktusblüte“ im Programmkino KiKuBi – 21. September, ab 19 Uhr 30. bingen.de

Foto des Tages

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Abhängen über dem Gründelbachtal: Die Mittelrheinbrücke für Fußgänger

Der Erfolg der Hunsrücker Geierley-Brücke bringt Investoren und Kommunalpolitiker am Mittelrhein auf den Geschmack. Für ein noch größeres Projekt hat sich die baden-württembergische Firma Eberhardt Bewehrungsbau das Gründelbachtal in St. Goar ausgeguckt. Eine bis zu 500 Meter lange Hängeseilbrücke könnte die Biebernheimer mit der Werlauer Seite verbinden.

Blick über das Gründelbachtal zur Rheinfels. Foto: Romantischer Rhein Touristik / Dominik Ketz.

Blick über das Gründelbachtal zur Rheinfels. Foto: Romantischer Rhein Touristik / Dominik Ketz.

Anders als das Vorbild am Geierley (360 Meter) würde die Gründelbach-Brücke komplett privat betrieben und kostenpflichtig: Laut SWR kalkuliert die Firma mit 9 Euro pro Besucher. Bürgermeister Horst Vogt unterstützt das Projekt. Die XXL-Brücke könnte eine der großen Attraktionen am Mittelrhein werden und die Touristensaison spürbar verlängern. Der Denkmalschutz ist bereits eingeschaltet. Landeskonservatorin Roswitha Kaiser lehnt die Gründelbach-Brücke nicht grundsätzlich ab, will sie aber nicht zu nah an der Burg Rheinfels haben. SWR (mit Video), eberhard-bewehrungsbau (Website der Brückenfirma), Wikipedia (über die Geierley-Brücke)

+++ Update, 8 Uhr 42: Laut Altbürgermeister Peter Ockenfels hat der Stadtrat von St. Goar den Brückenplänen am Mittwochabend mit 19 gegen 2 Stimmen grundsätzlich zugestimmt. Ockenfels lehnt das Projekt vehement ab. Seiner Meinung nach ist es „eine Art Massentourismus“, der die Infrastruktur von St. Goar überfordern würde. Facebook

Lernen vom Mittelrhein-Geysir

Ein Blick auf den Unteren Mittelrhein zeigt, was ein touristisches Ausnahme-Projekt bewirken kann. Im Stadtrat von Andernach sind gerade Zahlen für das Geschäft mit dem Geysir vorgelegt worden. Laut „RZ“ hat die städtische Betreibergesellschaft im vergangenen Jahr über 300.000 Euro Gewinn gemacht. Die Zahl der Besucher stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent auf über 140.000. Das Geysir-Projekt auf der Rheininsel Namedyer Werth war beim Start 2006 Jahren noch umstritten, es galt als zu kommerziell und zu teuer. Jetzt ist die Kritik verstummt. Rhein-Zeitung, geysir-andernach.de

 

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Was für ein Spektakel #geysirandernach #geysir #andernach #namedyerwerth #rhein #naturschutzgebiet #dürre #niedrigwasser

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Becher in Bingen

Die Binger nervt die ständig steigende Zahl an Einwegbechern. Seit Ende 2017 denkt man im Stadtrat über ein regionales Pfandystem nach, jetzt soll das Problem an den runden Tisch: Kommende Woche treffen sich Vertreter von Einzelhändlen,, Gastronomen, Umweltschutzverbänden und der TH Bingen mit der Stadt. Allgemeine Zeitung

Die Bade-Bilanz von Werlau

Über 38.000 Besucher haben sich in der Hitze-Saison 2018 im Werlauer Freibad abgekühlt. Laut „RZ“ ist es der zweithöchste Wert seit dem Jahrhundertsommer 2003. Damals zählte die Verbandsgemeinde über 50.000 Besucher. Wegen der gestiegenen Eintrittspreise sorgte 2018 aber trotzdem für den Umsatzrekord. Zum Saisonfinale durften ausnahmsweise Hunde ins Bad. Rund 90 Tierfreunde nutzen die Gelegenheit. Rhein-Zeitung

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