Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Holzfeld

Tourismus-Delle in Bingen und Wahlbeobachter in Rüdesheim

Beim Tagestourismus ist Bingen Top, das merkt jeder, der dort an Sommer-Wochenenden einen Parkplatz sucht. Doch das Übernachtungsgeschäft war im ersten Halbjahr 2018 ein Flop. Laut „AZ“ gingen die Gästezahlen um 5 Prozent zurück; gleichzeitig registrierten die Binger Touristiker 7,3 Prozent weniger Übernachtungen. Bingen liegt damit weit unter Rheinland-Pfalz-Durchschnitt. Grund dafür ist das mangelhafte Hotel-Angebot. Der Stadt fehlen gut ausgestattete, große und innovative Betriebe. Derzeit verteilt sich das Geschäft zu je einem Drittel auf das NH-Hotel, die Jugendherberge und 56 (!) weitere Häuser. Als Binger Leuchtturmprojekt gilt das „Papa Rhein“ mit über 100 Zimmern. Eigentlich sollten die Bauarbeiten im April 2018 starten und das Lifestyle-Hotel 2019 eröffnen. Fehlende Baugenehmigungen haben den Zeitplan aber durcheinandergebracht. Mittlerweile gilt 2020 als realistischer. Allgemeine Zeitung (E-Paper), Mittelrheingold (über „Papa Rhein“), Buga-Blog (Potenzial für neue Mittelrhein-Hotels)

Blick auf Bingen. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Blick auf Bingen. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Wahlbeobachter in Rüdesheim

Neben St. Goar ist Rüdesheim die Welterbe-Stadt mit dem größten kommunalpolitischen Zündstoff. Dort hat der chronische Konflikt zwischen Wählerinitiative Rüdesheim („WIR“) und der Stadtverwaltung gerade eine neue Eskalationsstufe erreicht. „WIR“ wittert Wahlmanipulationen im Magistrat, traut Bürgermeister Volker Mosler nicht über den Weg und fordert zusätzliche Kontrollen bei den Wahlen zum Stadtoberhaupt 2019. Mosler sei „oft nachts allein im Rathaus“ unterwegs, zitiert der „Wiesbadener Kurier“ WIR-Fraktionschef Michael Barth. CDU-Mann Mosler strebt eine dritte Amtszeit an. Wiesbadener Kurier

Strombojen vor St. Goar

In der „RZ“ gibt es Neuigkeiten vom Projekt „Mittelrheinstrom“. Nach einigen Verzögerungen wollen Christian Hanne aus Bad Sobernheim und sein Binger Geschäftspartner Norbert Burkart im Frühjahr die ersten Strombojen am Ehrenthaler Werth bei St. Goar installieren. 16 sollen es insgesamt werden. Im Dezember läuft ein selbst konstruierter Katamaran vom Stapel. Er bringt die 11 Meter langen Öko-Turbinen an ihren Einsatzort. Jede von ihnen könnte pro Jahr 400.000 Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft produzieren. Rhein-Zeitung, Mittelrheinstrom 

Holzfeld als Fernsehstar

Der SWR war zu Gast im Bopparder Höhenort Holzfeld. Für den Dauerbrenner „Hierzuland“ berichtete das TV-Team über die Ringstraße. Zu sehen sind Kreativ-Rentner Werner Schorn, der mardersichere Nistkästen für unterschiedliche Vogelarten baut, die Künstlerin Uta Grün und ihr üppiger Garten, Alpha-Fotograf Herbert PielMittelrheingold-Lesern auch als Interviewpartner bei den „7 Fragen“ bekannt – und Heinz Braun, der glückliche Besitzer des kleinsten Hauses von Holzfeld. SWR (Video) 

Unterwegs mit der Mittelrhein-Marine

Patrick Schneider ist Hauptkommissar bei der Wasserschutzpolizei Koblenz, liebt seinen Job und mag seine Kundschaft, die Binnenschiffer. Mit den Niederländern unter ihnen kann er sich sogar in ihrer Muttersprache unterhalten. Schneiders Revier reicht bis Osterspai, umfasst aber auch Teile der Untermosel und der Lahn. Die „RZ“ hat ihn auf einer Patrouillenfahrt auf der „WSP 15“ in Richtung Braubach begleitet. Rhein-Zeitung, polizei.rlp.de (Website der Wasserschutzpolizei Koblenz)

Gans viel Rheingau

„Rheingauprinzessin“ Tanja Werle empfiehlt in ihrem Blog Rheingau-Restaurants zum Gänseessen. Im Welterbe-Gebiet sind „Bergs alte Bauernschänke“ aus Assmannshausen, der Hilchenkeller in Lorch, die Abtei St. Hildegard in Rüdesheim (Klostercafé) und die Niederwaldhütte dabei. rheingauprinzessin.de

Gansessen im Rheingau

Termine des Tages

Bingen – Lesung mit Timur Vermes : „Die Hungrigen und die Satten“ – 6. November, 19 Uhr 30. bingen.de

Boppard – „Klassentreffen 1.0 – Die unglaubliche Reise der Silberrücken“ / Kino in der Stadthalle – 6. November, 20 Uhr. boppard.de

Boppard – „Abenteuer Afrika“ / Show mit Reiner Meutsch – 6. November, 20 Uhr. boppard.de

Foto des Tages

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Strom-Autos für Boppard und ein Titel für Oberwesel

Dafür, dass im Rhein-Hunsrück-Kreis so viele Windräder stehen, ist die E-Mobil-Bilanz niederschmetternd. Laut „RZ“ sind dort gerade einmal 77 Elektroautos zugelassen. Ein neues Klimaschutz-Projekt soll den Bürgern das Fahren unter Strom schmackhaft machen: Der Kreis schafft 7 „Dorfautos“ für die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard an. Es ist eine Art Car-Sharing-Modell: Bürger können sich die Fahrzeuge ausleihen, privat nutzen und auf ihre Alltagstauglichkeit testen. Klimaschutz-Manager Frank-Michel Uhle schätzt, dass momentan noch jeder Haushalt im Kreis durchschnittlich über 3000 Euro pro Jahr für Benzin und Diesel ausgibt. Rhein-Zeitung

Abenddämmerung über Boppard - nicht die beste Zeit, um im Rhein schwimmen zu gehen. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier.

Auch Boppard braucht mehr E-Mobile. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier.

Das „Fachgeschäft des Jahres“ kann nur in Oberwesel sein

Franziskus Weinert ist der Lichtblick in der Einzelhandelskrise. Der Inhaber von Schreib- und Spielwaren Hermann in Oberwesel führt den Familienbetrieb so clever und kreativ ins digitale Zeitalter, dass auch die Fachpresse auf ihn aufmerksam geworden ist. Die Zeitschrift „Das Spielzeug“ hat Franziskus‘ Laden in der Liebfrauenstraße zum „Fachgeschäft des Jahres“ nominiert und lässt jetzt per E-Mail abstimmen. Jeder kann helfen, den Titel nach Oberwesel und an den Mittelrhein zu holen. Eine Mail an den Verlag von „Das Spielzeug“ genügt. Franziskus macht es auch hier seinen Kunden so leicht wie möglich: Er hat den Link zur Mail so eingerichtet, dass man sie nur noch abschicken muss. hermann-oberwesesel.de

Mensch und Mäuseturm

Die Niedrigwasser-Saison 2018 ist noch nicht vorbei, aber die größte Kuriosität steht schon jetzt fest: Die Wanderung auf die Mäuseturm-Insel. Die Fotos von Menschenschlangen auf schmalen Fußwegen im Rhein waren diese Woche überall im Netz und in überregionalen Medien zu sehen. In einem lesenwerten „AZ“-Artikel fasst Christine Tscherner noch einmal zusammen, was sich beim Ausnahmezustand am Mäuseturm alles ereignet hat. Eine umfassende Niedrigwasser-Bilanz mit vielen Fotos gibt es außerdem bei Burgenblogger Christoph Bröder. Allgemeine Zeitungburgenblogger.de

Holzfeld kommt ins Fernsehen

Seit 20 Jahren zeigt die SWR-Reihe „Hierzuland“ Alltag und Kuriositäten unter rheinland-pfälzischen Dächern. Am kommenden Montag geht es um die Ringstraße im Bopparder Höhenort Holzfeld. Zu sehen ist u.a. Fotograf Herbert Piel. Erste Bilder gab es bereits es in der „Landesschau Rheinland-Pfalz“. SWR (Video, ab Minute 20)

Misere im Morgenbachtal

Über 3 Jahre nach den schweren Unwettern im Binger Wald ist das Morgenbachtal noch immer nicht wieder hergestellt. Für Wanderer bleiben Teile der 7 -Kilometer-Strecke wohl noch über 2019 hinaus gesperrt, denn die Stadt sucht immer noch nach geeigneten Fachbetrieben. Am Geld soll es nicht scheitern: Für die Sanierung stehen 200.000 Euro bereit. Laut „AZ“ ist eine der Etappen aber noch nicht einmal ausgeschrieben werden.  Allgemeine Zeitung, Wikipedia (über das Morgenbachtal)

Termine des Tages

Lorch – Kunstausstellung im Hilchenhaus – 3. November, 14 – 18 Uhr. Stadt Lorch

Oberwesel – Zeitreise mit Hausmädchen Martha / Führung durch das Stadtmuseum – 3. November, 17 Uhr. kulturhaus-oberwesel.de

Braubach – Konzert mit Melanie Schneider / Lieder von Mendelssohn, sowie Arien von W. A. Mozart, G. Puccini, G. Donizetti, F. Lehar und Victor Herbert – 3. November, 17 Uhr 30. schneidermelanie.de

Langscheid – „Der Junggesellenabschied“ / Theater in Langscheid – 3. November, 19 Uhr. VG St. Goar-Oberwesel

Bingen – Senatsfest auf der MS Rhenus – 3. November, 19 Uhr. bingen.de

Boppard-Herschwiesen – „Gregorian Voices“ – 3. November, 19 Uhr. boppard.de

Boppard – „Mark Gillespie’s Kings of Floyd – A Tribute to Pink Floyd“  – 3. November, 20 Uhr. boppard.de

Lahnstein – Django Reinhardt in Concert – 3. November, 20 Uhr. lahnstein.de

Foto des Tages

Sonntags kommt Mittelrheingold mit der Post

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Fotokünstler und Klartexter: 7 Fragen an Herbert Piel

Wenn eine Region so oft fotografiert wird wie das Obere Mittelrheintal, dann zieht sie neben unzähligen Hobby-Kreativen immer auch die Besten an. Herbert Piel zählt seit über 40 Jahren zu den Meistern seines Fachs. Er fotografierte internationale Stars  und produzierte Bild-Reportagen auf mehreren Erdteilen. Heute lebt er in Holzfeld oberhalb von Boppard. Piels Auge entgeht nichts – auch nicht die schäbige Seite des Mittelrheins. 7 Fragen an einen Medien-Profi mit eigener Meinung.

Piel on Tour: Gute Fotografen sind überall gefragt. Foto: Piel Media.

Piel on Tour: Gute Fotografen sind überall gefragt. Foto: Piel Media.

Du bist in Neuss geboren, hast für internationale Medienmarken gearbeitet und bist als Foto-Reporter weltweit unterwegs. Was hält dich am Mittelrhein, und was speziell an deinem Wohnort Holzfeld?

Ganz klar die Natur, die Region, die Nähe zum Rhein, aber auch beruflich die zentrale Lage zwischen Koblenz und Mainz/Frankfurt.

Ebenso die ruhige Lage am Ortsrand. außer, wenn mich sonntags morgens um 8 Uhr lautstarke Wanderer aus dem Bett klingeln, weil es auf der gepriesenen 4-stündigen Wanderstrecke, die an 2 Seiten meines Grundstücks entlang führt,
keinerlei Einkehrmöglichkeit gibt. Aber meine Hunde machen ihren Job, wenn versucht wird, sich anderweitig zu erleichtern.

Piel fotografierte u.a. Joseph Beuys.

Piel fotografierte u.a. Joseph Beuys.

Herbert Piel steht nicht nur für professionelle Bilder, sondern auch für Klartext. Was muss im Welterbe-Tal anders werden?

Eine nationale oder internationale PR-Kampagne ist eher zweitrangig, solange sich in den Köpfen der Anwohner – oder sagt man „Anrheiner“? –  nicht grundlegend etwas ändert. Solange sie nicht einen gewissen Stolz für ihre Heimat entwickeln, kann man das Geld auch in den Fluss werfen. Erst wenn man selbst überzeugt ist, in einer lohnenswerten Umgebung zu leben, kann man auch andere überzeugen.

Und ein bisschen mehr gesunder Menschenverstand würde ebenfalls manchen Entscheidern gut zu Gesicht stehen.

Ich brauche keine teuren Gutachten von Agenturen aus Hamburg oder München, um zu erkennen, welche Fehler hier gemacht wurden oder abgestellt gehören. Man kann den Mittelrhein oder auch das Kunstgebilde Rheinland-Pfalz nicht mit Schleswig Holstein oder Mecklenburg Vorpommern vergleichen: RLP ist „unique“, wie man im Werbedeutsch so schön sagt. Vieles wird hier nicht so greifen wie z.B. in den genannten anderen Bundesländern. 

Ich wundere mich seit Jahren, dass man permanent auf bereits laufende bundesweite Trends aufspringt und immer etwas hinterher jagt wie dem Wandern oder dem Wein oder dem Fahrradfahren. 

Klar kann man das hier machen, aber wir haben auch ein Alleinstellungsmerkmal, das ich seit Jahrzehnten als „Dachmarkensymbol“ nicht so deutlich im Fokus sehe, wie es vielleicht verdient wäre. Wir leben hier in der größten Burgenansammlung Europas! Das ist für mich ganz deutlich ein Alleinstellungsmerkmal. Im asiatischen Raum gibt es sogar 1:1 Nachbauten unserer Burgen! Stattdessen werben wir mit Radfahren….oder Wandern. Sorry, aber das kann ich bundesweit an vielen Orten.

Noch eins: Fast jeder Mitbürger kennt Sylt; jedoch nicht nur, weil man schon mal da war, sondern auch wegen eines kleinen, unauffälligen aber prägnanten Aufklebers an vielen Autos. Wir im Mittelrheintal haben noch nicht einmal so einen Werbeträger, der unsere Gegend gratis in die Welt hinaus transportiert. Ein gut gestalteter Aufkleber, 10 cm groß und kostenfrei in jedem Briefkasten der Mittelrheiner wäre vielleicht lohnenswerter, als Prospekte in die Abflugdestinationen des Flughafen Hahn zu bringen.

Das „Wir sind das Tal“-Gefühl muss erst einmal auf Vordermann gebracht werden.

Interessant übrigens: Als ich in einem Facebook-Forum, in dem ich heute nicht mehr vertreten bin, einmal etwas negative Bilder aus meiner aktuellen Fotoproduktion für die Entwicklungsagentur des Landes zeigte, wurde ich sehr stark kritisiert und angefeindet bis hin zum Ausdruck „Nestbeschmutzer“.

Dann analysierte ich die Kritiker, und es waren nicht die Älteren ab 50 aufwärts, denen ich an den Karren gefahren bin. Es waren die 20- bis 40-jährigen, die sich zum Teil sogar persönlich angegriffen fühlten. Das bedeutet für mich: Diese Altersgruppe hat sich so an die deutlich sichtbaren Missstände im Tal gewöhnt, dass sie ihnen als normal begegnen und ihnen schon gar nicht mehr auffallen. Im Gegensatz bekam ich von der älteren Generation eher Zustimmung. Ich persönlich hätte es anders vermutet.

Die Digitalisierung hat eine Flut von Fotos und von Hobby-Fotografen hervorgebracht. Nervt dich das oder schätzt du die Vorteile? Immerhin sind Instagrammer aus aller Welt immer auch kostenlose Werber für das Mittelrheintal.

Ach, da gibt es immer wieder Trends, die kommen und gehen. Ich denke schon, dass Masse manchmal auch einen positiven Aspekt haben kann, aber wenn sich heute die Qualität eines Knipsers darüber definiert, ob seine gekauften oder kostenlosen Presets für seine Handy-Foto-App  gut sind, dann erfahre ich aber gegenläufig durch Buchungen meiner Auftraggeber, dass sich Qualität langfristig durchsetzt. Klar, Qualität hat auch ihren Preis, aber auf Dauer und im Ergebnis rechnet es sich, für gute Leistung auch fair zu bezahlen, auch im Foto- und Videobereich. Die Bilder werden noch Bestand haben, wenn man schon nicht mehr weiß, wie man Instagram oder Snapchat schreibt.

Foto: Herbert Piel

Glaubst du eigentlich, dass sich bei zu vielen Mittelrhein-Fotos irgendwann ein Ermüdungseffekt einstellt? Kann man eine Landschaft totfotografieren? 

Nein, absolut nicht, dafür ist die Landschaft einfach zu wandelbar und zwar zu jeder Jahreszeit. Übrigens auch im Winter, auch wenn das manche Gastronomen nicht wahrhaben wollen und daher viele Hotels oder Bewirtungs- und Übernachtungsbetriebe in der kalten Jahreszeit schließen.

Einige der eindrucksvollsten Fotos meines Langzeitprojektes habe ich im November oder Dezember gemacht. Vielleicht gilt es einfach nur, eine neue Zielgruppe zu erschließen. Es müssen ja nicht unbedingt Wintersportler sein, vielleicht wären Naturfotografen schon ein kleiner Anfang. Ein kleines, aber feines Programm für sie gestrickt, so z. B. bei – 18 Grad frühmorgens in Höhe der Pfalzgrafenstein mal auf den ersten Sonnenstrahl warten, der über die Berge ins Tal fällt. Das ist schon ein Erlebnis.

Foto: Herbert Piel

Was macht einen guten Fotografen aus?

Unauffälligkeit, Professionalität, gutes Bauchgefühl, Herz, absolute Beherrschung seines Handwerks und dass er sich niemals zu wichtig nimmt.

Ein Fotograf darf nie auffälliger sein als das Event, das er begleitet.

In einem SWR-Interview hast du gesagt, dass die Zukunft der Fotografie das Bewegtbild ist. Wie gehst du selbst mit dem Thema Video um? 

Ich produziere selbst seit 2 Jahren Videos, u. a. für die Industrie oder gerne auch für den Mittelstand. Des Weiteren zur Azubi-Aquise, teilweise für IT, Social Media, aber auch als Kino-Trailer. Man muss die Zielgruppe da abholen, wo sie sich aufhält. Leider haben viele Geschäftsleute in unserer Region die Macht des bewegten Bildes noch nicht ganz erkannt, und ich rede da von 1:30 Trailern – länger konzentriert sich niemand in der virtuellen Welt.

Wenn eine ganz neue Darstellungsform kommt, werde ich dabei sein, denn man darf niemals stehenbleiben.

Am Ende der „7 Fragen“ steht immer der Geheimtipp. Welches Lokal, welchen Laden und welchen Aussichtspunkt kannst du im Oberen Mittelrheintal besonders empfehlen? 

Auweia, also das Thema Gastronomie lasse ich mal aus, einfach aus dem Grund, weil ich mir da kein Urteil erlauben kann. Und Aussichtspunkt… Naja, der schönste Eindruck vom Tal für mich ist der Flug über den „Mini-Grand Canyon“ im Bereich Loreley. Ganz eindeutig … Man kann ja in Winningen starten 😉 

Foto: Herbert Piel

Schlussredaktion: Natascha Meyer

Bisher in der Reihe „7 Fragen an …“ erschienen:

Sebastian Busch (Landtagskandidat aus Lorch) – Christian Büning (Designer aus Oberwesel) – Sandra Bruns (Instagrammerin und Journalistin aus Emmelshausen) – Hasso Mansfeld (PR-Berater und Brücken-Aktivist aus Bingen) – Peter Theis (Gastronom und Shop-Betreiber in St. Goar) – Esther Pscheidt (Treibholzkünstlerin aus Lorch) – Wolfgang Blum (Wanderführer und Welterbe-Botschafter auf dem Rheinsteig) – Markus Fohr (Brauereibesitzer und Bier-Sommelier aus Lahnstein) – Christin Jordan und Lars Dalgaard (Journalisten und Winzer in Eltville und Oberdiebach) – Nadya König-Lehrmann (Welterbe-Managerin in St. Goarshausen) – Jörg Lanius (Winzer in Oberwesel) – Mario Link (Lebensmittel-Händler in Boppard) – Rolf Mayer (Kultur- und Event-Manager in Boppard) – Uwe Girnstein (Hotelier in Kamp-Bornhofen)  – Stefan Herzog (Tourismus-Berater und früherer Marketingchef für die Region Rheinhessen) – Horst Maurer (Welterber-Gästeführer aus Oberdiebach) – Gerd Ripp (Gastronomie-Unternehmer auf Schloss Rheinfels und Maria Ruh) – Niko Neuser (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Christof A. Niedermeier (Krimi-Autor aus Frankfurt und Schöpfer von „Jo Weidinger“) – Stefan, Andreas und Markus Wanning (Gin-Macher aus Münster-Sarmsheim) – Christoph Bröder (Burgenblogger auf Sooeneck) – Hubertus Jäckel (Architekt aus Oberwesel) – Bernd und Marion Stahl (Gastronomen in Boppard) – Markus Hecher (Burgherr auf Rheinstein) – Timo Ahrens (Strandbar-Gründer aus Oberwesel) – Philipp Loringhoven (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Carolin Riffel (Winzerin aus Bingen) – Sarah Hulten – Ex-Weinkönigin, Winzerin und Riesling-Influencerin aus Leutesdorf – Walter Mallmann (Politiker aus St. Goar) – Franziskus Weinert (Einzelhändler und E-Commerce-Experte aus Oberwesel) – Klaus Becker (Präsident der TH Bingen) – Marek Gawel (Hotelier aus Boppard) – Andreas Roll (Initiator der Bopparder „Stolpersteine“, Kommunalpolitiker und Verkehrsplaner) – Rolf Wölfert (Tourismuschef in Rüdesheim) – Joachim Noll und Susanne Pander(Reeder in Boppard) – Tanja Werle (Bloggerin im Rheingau) – Anna Elisabeth Bach (Pensionsbesitzerin, Heilpraktikerin und Himalaya-Reisende aus Boppard) – René Klütsch (Koch und Gastronom in Boppard-Weiler)

Termine des Tages

Lahnstein – Hexenmarkt – 14. Oktober. Facebook

Oberwesel – Spaziergang vom Minoritenkloster zum Pfarrgarten St. Martin – 14. Oktober, 11 Uhr. oberwesel.de

Trechtingshausen – Genuss und Hobbykunst im Historischen Ortskern – 14. Oktober, ab 11 Uhr. VG Rhein-Nahe

Rüdesheim – Hildegard-Wein-Walk – 14. Oktober, 13 Uhr 30 ruedesheim.de

Pfalz bei Kaub – „Des Kaysers Bombardier“ / Soldat und Waffenhandwerk im Dreißigjährigen Krieg – 13. Oktober, 15 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Lorch – Zwiebelkuchenfest in 5 Lorcher Weingütern – Samstag, 14. Oktober ab 15 Uhr. Stadt Lorch

Bingen – Riesling-Terroir am Binger Rochusberg / Wanderung mit Andreas Stolz – 14. Oktober, 16 Uhr. bingen.de

Oberwesel – „Goldener Oktober“  im Weingut Lithos – 14. Oktober, ab 17 Uhr. Facebook

Spay – „Jazz in der Kirche 2018“ – 14. Oktober, 17 Uhr. Facebook

Bingen – „Binger Herzlicht – das Lichtspektakel am Kulturufer“ – 14. Oktober, 18 – 23 Uhr. bingen.de

Boppard – „Book Club – das Beste kommt noch“ / Kino in der Stadthalle – 14. Oktober, 20 Uhr. boppard.de

Foto des Tages

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